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Was ist Spielsucht?

Glücksspielsucht ist ein umgangssprachlicher Begriff. Psychologen sprechen von einem zwanghaften oder pathologischen Spielen sprechen. Sie ordnen die Spielsucht den Störungen der Impulskontrolle beziehungsweise den abnormen Gewohnheiten zu.

In der Psychologie wird zwischen dem pathologischen Spielen als eigenständige Krankheit und zeitlich begrenzten Spielphasen unterschieden, die während manischer Depressionen auftreten und als Symptom dieser Erkrankung gelten. Von der Glücksspielsucht sind Männer häufiger als Frauen betroffen.

Welche Symptome treten bei einer Glücksspielsucht auf?

Wenn Sie gerne an Glücksspielen teilnehmen, sind Sie selbstverständlich nicht zwingend spielsüchtig. Ein wesentliches Indiz für eine Glücksspielsucht besteht darin, dass Sie ungewöhnlich hohe Beträge einsetzen und immer risikofreudiger werden.

Im fortgeschrittenen Stadium geben Spielsüchtige regelmäßig derart hohe Geldbeträge beim Spielen aus, dass sie ihre Ausgaben nicht aus ihren Einkünften bestreiten können. Wenn Sie spielsüchtig sind, drehen sich Ihre Gedanken überdurchschnittlich oft um den nächsten Einsatz. Sie versuchen, die früheren Verluste durch immer höhere oder gewagtere Einsätze auszugleichen.

Die Folgen der Spielsucht

Als zwangsläufige Folge der Spielsucht entstehen Schulden. Pathologische Spieler reizen zunächst ihren Dispositionskredit aus, ehe sie weitere Darlehen aufnehmen. Verbreitet ist ebenfalls die Aufnahme von Krediten bei Banken oder bei Freunden und Verwandten. Die sozialen Kontakte nehmen ab, da der Süchtige einen immer größeren Teil seiner Freizeit dem Spielen widmet.

Extremes kriminelles Verhalten wie das Begehen eines Bankraubes ist bei Spielsüchtigen selten. Sie bestellen jedoch häufig Waren im Versandhandel trotz des Wissens, diese nicht bezahlen zu können. Auch dieses Verhalten gilt als Betrug. Gerichte erkennen die pathologische Spielleidenschaft aufgrund der verringerten Steuerungsfähigkeit als Strafmilderungsgrund an.