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Spielen in einer Tippgemeinschaft: Warum ein Vertrag empfehlenswert ist

Zu verlockend ist die Chance auf einen Euromilions-Gewinn. Da kreuzt man schnell mal das eine oder andere Kästchen mehr an – und prompt fällt der Spieleinsatz höher aus, als ursprünglich geplant. Viele Glücksspieler tun sich daher zu einer Tippgemeinschaft zusammen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass der Spieleinsatz geteilt wird, sondern auch die Verantwortung. Meist wird ein Sprecher bestimmt, der sich beispielsweise um die pünktliche Abgabe der Spielscheine kümmert. So haben Sie den Kopf frei für andere Dinge!

Schwarz auf weiß räumt Missverständnisse aus dem Weg

Das Sprichwort „Beim Geld hört die Freundschaft auf“, kommt nicht von ungefähr. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie einen schriftlichen Vertrag mit den übrigen Mitspielern Ihrer Tippgemeinschaft abschließen. Was viele nicht wissen: Tippgemeinschaften gelten rechtlich als eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) – ob Sie das gemeinsame Spiel nun schriftlich oder mündlich vereinbaren.

Zwar gelten laut Gesetzgeber auch mündliche Absprachen bereits als Vertrag, allerdings müssen Sie gewisse Dinge erst einmal beweisen – beispielsweise, dass Sie auch tatsächlich mitgespielt haben, obwohl nur der Name eines anderen Tipp-Bruders auf dem Spielschein steht. Ist dieser Fall vertraglich geregelt, lässt sich auch die Schenkungssteuer vermeiden.

Was im Vertrag stehen sollte

Den Vertrag können Sie formlos aufsetzen: Darin sollten Sie Namen und Anteile aller Spieler einer Tippgemeinschaft aufnehmen, aber auch die Verteilung der Gewinne. Sinnvoll ist es, Gewinne bis zu einer bestimmten Höhe – die Sie vertraglich vereinbaren – sofort wieder einzusetzen. Festgelegt werden sollte auch ein Sprecher, der sich um die Einrichtung des Bankkontos oder das Einsammeln der Spieleinsätze kümmert. Zuletzt wird der Vertrag mit dem aktuellen Datum und der Unterschrift aller Mitspieler einer Tippgemeinschaft versehen – und schon kann es losgehen.